Dirk Rohrbach

Freitag, 2. März | 20 Uhr (Eröffnung)

"Yukon - Im Kanu durch Kanada und Alaska"

Mythos Yukon. Kaum ein Fluss steht so sehr für Wildnis und Abenteuer. Über 3000 Kilometer zieht sich der Yukon durch die subarktische Einsamkeit Kanadas und Alaskas. Der Arzt und Journalist Dirk Rohrbach stellte sich allein, in einem selbstgebauten Birkenrinden-Kanu – dem Mythos Yukon.

Mit seinem Kanu steigt er von Skagway, Alaska über den steilen Chilkoot Pass zu den Bergseen auf, die später zum Yukon werden. Von hier aus folgt Dirk Rohrbach der Route der Goldsucher, die Ende des 19. Jahrhunderts in dieses Gebiet strömten, um ihr Glück zu finden. Gespenstische Wracks von gigantischen Schaufelraddampfern und verlassene Holzfällercamps zeugen noch heute von dieser Zeit des Goldrausches. In Alaska ist der Yukon von einem reißenden Fluss zu einem kilometerbreiten Strom geworden, der durch die Sümpfe mäandert. An seinen Ufern leben Elche, Wölfe und in einsamen Fischerdörfern die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner. Ihre Lebensgrundlage bilden seit Generationen der Lachsfang und die Jagd nach Elchen und Caribous. Die Siedlungen erreicht man nur mit dem Buschflugzeug oder einem Boot. Wie leben die Menschen hier oben in der Abgeschiedenheit? Wie gelingt es ihnen, ihre Traditionen zu bewahren? Wie arrangieren sie sich mit hungrigen Bären und blutrünstigen Moskitoschwärmen, die das Leben im Sommer zur Hölle machen?

Dirk Rohrbach begegnet ihnen, den Jägern, Fischern und den Aussteigern, die vielleicht nicht mehr nach Gold aber immer noch nach ihrem Glück suchen. Er spricht mit Häuptlingen und Trappern, isst mit den Einheimischen Caribou, Elch und fangfrischen Lachs. Er lernt eine raue gnadenlose aber auch immer wieder atemberaubend majestätische Welt kennen. Und er lernt sich selbst neu kennen, auf dieser epischen Reise durch den endlos weiten Norden Amerikas.

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